Erweiterung Strandbad Chamer Fussweg, Zug

Offener Wettbewerb 2021, 4. Preis

 

Mit der baulichen Erweiterung und Umgestaltung der Oeschwiese wird das Strandbad in seiner Bedeutung als Destination im Zuger Stadtraum gestärkt. Das parkartig angelegte Badi ist dabei vielfältig: großzügig und gesellig und kleinteilig und ruhig. Es verknüpft und inszeniert das vis-á-vis zwischen Stadt und See, Badewiese und Uferlinie.

Die Horizontalität der flachen Baukörper und die verwendeten Materialien des Neubaus rufen eine klare Verwandtschaft zwischen dem Bestandsgebäude und dem Neubau an der Oeschwiese hervor. Beide Gebäude bilden ein funktionales Rückgrat über die gesamte Länge des Strandbads und bieten eine klare Fassung des Freiraums.

Der Neubau an der Oeschwiese wird analog zum Bestand als Torgebäude aufgefasst. Und führt die Badegäste intuitiv ins Bad. Der langgestreckte Neubau bildet einen visuellen und akustischen Puffer zwischen der Badewiese und der Chamerstrasse. Durch seine städtebauliche Figur und Architektursprache nimmt er gleichzeitig die Rolle als neue, markante Adresse des Strandbades ein. Das Gebäude wurde als Holzkonstruktion auf einem niedrigen Betonsockel konzipiert. An der Seeseite wird über die gesamte Länge des Gebäudes ein überdachter Bereich vorgesehen.

 

In Zusammenarbeit mit Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin